Inhalt:

  • Quer durch Berlin 09.10.2021
  • 3G HEAD of the River Leine 2021 18.09.2021
  • Sieg im Doppelzweier bei der Klüt-Regatta 30.08.21
  • Bootstaufe im WSV - Filippi Renneiner F39 heißt Mere 29.08.2021
  • Treffen der Vereine – Sonntagsrudern im WSV Altwarmbüchen e.V. 29.08.2021
  • Lichterzauber auf dem Altwarmbüchener See 
  • Mittsommernachtsrudern 03.07.21 
  • Kopf-hoch-Corona-Tag 14.03.21
  • Neuzugang im WSV! 04.01.21

 


Quer durch Berlin 2021

Auch in diesem Jahr haben sich Ruderinnen und Ruderer des WSV Altwarmbüchen von der Ausschreibung des Landesruderverbands Berlin auf die Spree locken lassen. Jedes Jahr an einem Samstag Anfang Oktober wird der Fluss auf 7 km in der Innenstadt für die Berufsschifffahrt gesperrt und darf zwischen 12:00 und 17:00 Uhr nur von Ruderbooten befahren werden. Im Abstand von 30 Sekunden starten Achter und Vierer in ihre Rennen.

 

Die Strecke führt von der Charlottenburger Schleuse bis zum Haus der Kulturen der Welt mit seinem markanten, geschwungenen Dach. Gleich zwei Boote des WSV gingen an den Start: im Sonderrennen GIG 4x+ (gesteuerter Doppelvierer) eine Mixed-Mannschaft in der Moorhexe,  im Achter-Sonderrennen MM 8+ ein Männerteam im Moorexpress.

Warten auf das Winken zum fliegenden Start…und Geschwindigkeit aufnehmen. Nach Durchfahrt durch die Mörschbrücke zählen die Sekunden! Vorbei geht es am Landgericht Berlin, an der  Steuerbordseite fliegt der Schlossgarten Charlottenburg vorbei. Schlossbrücke, Caprivibrücke, auf dem Siemenssteg stehen Zuschauer und feuern von oben über dem Fluss alle Boote an. Hinter der Röntgenbrücke müssen die Steuerleute aufpassen: am Wasserkreuz dürfen Landwehrkanal und Verbindungskanal nicht mit der Spree verwechselt werden, die hier scharf nach Backbord abbiegt. Bzw. den Booten so entgegenkommt, denn das Rennen wird stromaufwärts gefahren. An den Skulls und Riemen wird längst „im Tunnel“ gearbeitet, neuer TU-Campus, alter Industriebaubestand, Neubauten am Spreebogen werden gar nicht mehr wahrgenommen. In langgezogenen S-Kurven fließt die Spree durch Moabit, Gotzkowskybrücke, Wullenweber-Fußgängersteg, Hansabrücke, schon bleibt das Hansaviertel steuerbords zurück. Die Lessingbrücke ist die erste von alten, gemauerten Brücken; die Moabiter Brücke läutet das letzte Drittel der 7-km-Strecke ein. S-Bahn und ein Fußgängersteg kreuzen die Spree, von jeder Brücke jetzt Anfeuerungsrufe, Jubel. Kurz vor der Lutherbrücke erhascht man vielleicht aus dem Augenwinkel trotz aller Anstrengung einen kleinen Blick auf das Schloss Bellevue. Und schon geht es Richtung Endspurt. Die Lutherbrücke ist die letzte, jetzt noch eine leichte Backbordkurve, 800 m, 700 m, das Ziel kann bereits erahnt werden, nun wird die Strecke Richtung Ziellinie gerade. Die krönende goldene Viktoria auf der Siegessäule erhebt sich für die Rudernden mit jedem Schlag ein bisschen mehr über den Baumkronen des Tiergartens. Aber jetzt steigert man sich in den Endspurt, versucht nur noch die letzten Körner aus den Beinen in Vortrieb umzuwandeln, die Lungen brennen. „Schub, Schub“ schreit die Steuerfrau im Rhythmus, schreit es vom Ufer, immer mehr Menschen, die letzten Schläge, die beflaggten Masten am Ufer, die letzten Meter… Im Ziel dann die große Erlösung und die Freude über das gemeinsam Erreichte. 

 

In diesem Jahr haben sich unsere Rudernden über bestes Wetter freuen können. Die Fotos vor dem Kanzleramt, im Auslaufbereich hinter dem Ziel, zeigen strahlende Gesichter und strahlenden Sonnenschein. Auch wenn wir in diesem Jahr eine „Tagesfahrt“ aus dem Event gemacht haben, steht fest: Ein gelungener Tag für alle WSVler, die nach Berlin gefahren waren – wir kommen wieder! 

In diesem Jahr mit dabei:

4er (33:27.31)

Dagmar Thürmann (Cox)

Nicole Kuhlmann

Arne Bade

Dirk Agena

Gabi Bonnecke

 

8er (26:43.41)

Michaela Schmidt (Cox)

Odo Schmidt

Hanno Homann

Kai-Martin Lambrecht

Dirk Schirmer

Tobias Grüßing

Hans-Peter Trojek

Rene Beele

Torsten Drangmeister

 

09.10.2021 DT / KML 


3G HEAD of the River Leine 2021

Der “HEAD” ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des WSV Ruderkalenders. Nachdem wir im vergangenen Jahr keinen HEAD erleben durften, waren wir Ruderer sehr happy über die Ankündigung des RV Linden: Der HEAD solle stattfinden, jedoch als 3G HEAD, so hieß es in der Ausschreibung.

Zur Erläuterung: eigentlich hätte es bereits im 2020 die 25. Ausgabe der Traditionsveranstaltung gegeben, die wegen Corona komplett ausfiel. Da es auch 2021 nach wie vor eine Reihe von Auflagen gab, wurde der eigentliche, regelmäßige HEAD auf 2022 verschoben. So können sich alle Fans der Stadtregatta auf ein hoffentlich rauschendes Fest zum Jubiläum im kommenden Jahr freuen.

Zwei WSV Mannschaften hatten zum 3G-Renn-Event gemeldet, eine Mixed-Mannschaft um Steuerfrau Dagmar Thürmann mit dem Teamnamen Traumtänzer*Innen und eine Männermannschaft um Steuermann Jörn Homann mit dem Teamnamen Malleus e Pallude. 

Unsere Ruderer haben es sich nicht nehmen lassen, ihr Lager auf dem Sattelplatz mit Zelt und Sitzgarnituren einzurichten und für den Regattatag so wie „immer“ alles herzurichten. Auch in diesem Jahr haben wir bei schönstem Wetter einen wirklich tollen Regattatag erlebt. Insgesamt 35 Achter haben sich am 18. September auf die knapp 4 km lange Strecke von der HDI Arena zum RV Linden begeben und um die besten Plätze gekämpft. Unsere WSV-Teams haben in ihren Läufen einen zweiten und einen dritten Platz erkämpft. Wir schauen nun gespannt auf das kommende Jahr und hoffen, endlich das Jubiläum rudern und feiern zu dürfen. 

22.09.2021 KML


Sieg im Doppelzweier bei der Klüt-Regatta

Das monatelange Training hat sich gelohnt. Endlich konnten Dirk Schirmer und Schlagmann Kai-Martin Lambrecht bei einer Regatta antreten.

Am Samstag, den 28. August, siegten sie auf der Weser bei der 59. Klütregatta des RV Weser Hameln im Männer Masters Doppelzweier. Nach einem spannenden, engen Rennen hatten sie gegenüber dem Boot des Mindener Rudervereins den Bugball vorn.

 

30.08.2021 DT


Bootstaufe im WSV - Filippi Renneiner F39 heißt Mere

Bereits im Januar geliefert und seitdem "Namenlos" auf dem See unterwegs, mußte die Taufe lange Zeit auf die entsprechenden Corona Voraussetzungen warten. Im Rahmen eines geselligen Treffens mit Gästen auch aus anderen Vereinen war es dann endlich so weit und der neue Filippi F39 Einer wurde am 29. August getauft. Das Boot heißt „Mere“ – das Wort kommt aus Neuseeland und bezeichnet eine wertvolle Schlagwaffe aus Jade, die von Häuptlingen getragen und weiter vererbt wird. Die Aufgaben der Taufzeremonie teilten sich die Söhne des leidenschaftlichsten Fahrers des Bootes. Gleich nach der Taufe konnte das Boot erstmals mit eigenem Namen angerudert werden. 

Wir wünschen dem neuen Sportgerät allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

29.08.2021 FS


Treffen der Vereine – Sonntagsrudern im WSV Altwarmbüchen e.V.

Der WSV Altwarmbüchen hat am vergangenen Wochenende erneut sein „Treffen der Vereine“ auf dem Programm gehabt. Nach einem Jahr Pause konnten die Veranstalter sich über Gäste aus dem befreundeten Clubs, Hannoverscher Ruder Club, Deutschen Ruder Club und natürlich aus den eigenen Reihen freuen. Wenn auch mit verminderter Resonanz haben wir einen sehr schönen Tag verlebt, so die Veranstalter. Unter der sogenannten 2G Regel sind immerhin 4 Boote auf den See gegangen. In normalen Jahren habe man schon zusehen müssen, dass man einen Ruderplatz ergattert, so viele Teilnehmer gab es. Im nächsten Jahr wird diese Veranstaltung natürlich fortgeführt. Alle hoffen sehr, dass der Sommer 2022 von Normalität geprägt ist und ein volles Bootshaus zur Veranstaltung erwartet werden darf.

Neben dem sportlichen Teil, steht immer der gemütliche Teil im Vordergrund der Veranstaltung. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr die Taufe eines neuen Renn-Einers, der durch Spendengelder finanziert werden konnte. Das neue Boot wurde auf den Namen Mere getauft. 

29.08.2021 KML


Lichterzauber auf dem Altwarmbüchener See


Mittsommernachtsrudern

– das ist eine Traditionsveranstaltung der WSV-Rudersparte. Nachdem die Veranstaltung 2020 ausfallen musste, war die Freude groß, dass Marianne und Jörn in diesem Jahr mit einer kleinen pandemie- und wetterbedingten Verzögerung wieder einladen konnten.

Am 3. Juli war es soweit: um 21.21 Uhr gab es den traditionellen gelb-grün-blauen Cocktail vor der Bootshalle, dann wurden in der späten sommerlichen Abenddämmerung zwei Vierer und zwei Zweier zu Wasser gebracht zum Rudern in die Dunkelheit hinein, mit Fackeln im Heck als Positionsleuchten. Ganz anders als am Tag erschien einem der See mit seinem spiegelglattem Wasser und den geheimnisvoll wirkenden Konturen der Uferbewaldung in der windlosen, warmen Sommernacht.

Gegen 23 Uhr verzauberten sprühende Lichter  die Stimmung auf dem inzwischen völlig im Dunkeln liegenden See. Kleine und große Wunderkerzen, geschwungen von allen in den vier Booten, wurden zu einem Ballett blitzender Leuchtpunkte. Es folgte der schwierige Teil für die Steuerleute: die Mannschaftsboote im Dunkeln, geleitet vom Licht einiger Fackeln an Land, sicher an den Steg zu bringen. Dann geschäftiges Treiben vor der Bootshalle, bis vier Boote und Material geputzt und alles wieder verstaut war.

 

Erst danach konnten sich alle an die Tische vorm Bootshaus setzen, die von Marianne und Jörn mit Tischdecken, Blumen und Kerzen liebevoll dekoriert waren: das Mitbring-Büffet, diesmal coronagerecht arrangiert, war wieder einmal ein voller Erfolg. Leise klangen im Hintergrund karibische Melodien. Auch wenn inzwischen Pullover über die T-Shirts gezogen werden mussten: es war eine perfekte Ruder-Sommer-Nacht. Die Gespräche zogen sich dann bis in die frühen Morgenstunden, bevor der ganze Zauber schnell aufgeräumt werden musste und alle nach Hause verschwanden.

03.07.21 DT


„Kopf-hoch-Corona-Tag“ am Sonntag, den 14. März 2021

 Ein Jahrestag war zu begehen: ein Jahr Corona-Rudern (in der Anfangsphase sogar Corona-Gar-Nicht-Rudern). Ab 16. März war 2020 der Verein zugesperrt worden. Am Vortag, einem sonnigen Sonntag, wurde damals zum letzten Mal gerudert. Dieses Jahr bot das entsprechende Wochenende leider graue Wolken, Wind und Kälte. 13 Ruderinnen und Ruderer trotzten allen Widrigkeiten durch Corona und Wetter und gingen im Einer oder Zweier aufs Wasser, um zu zeigen: wir machen weiter!

Parallel dazu wurden vor dem Vereinshaus elf Kilometertassen eine nach der anderen, mit zeitlichem und räumlichem Abstand, überreicht. Zehn Rudernde hatten auch im Coronajahr mindestens 1.000 km im Boot zurückgelegt und sich damit die traditionelle Würdigung durch einen Kaffeebecher mit Namen und Kilometerleistung verdient. Hannah bekam ihren Becher für die meisten Kilometer in der Ruder-Jugend. Ihre 427 km sind besonders zu würdigen, weil die Jugendlichen etwa zwei Drittel des Jahres überhaupt nicht rudern konnten.

Zu jeder Tasse gab es einen Corona-Virus, gebacken und in Cellophan verpackt und damit unschädlich gemacht, hoffentlich als gutes Vorzeichen für einen baldigen Infektionsschutz nicht nur für unsere über achtzigjährigen Rudernden. Das hält auch die Hoffnung aufrecht, im Sommer wieder Mannschaftsboot rudern zu können.

Auf dem Fahrrad oder bei einem Spaziergang, sogar mit Familie und Hund, schauten außerdem weitere Leute aus der Rudergemeinde am See vorbei schön, dass auf diese Weise ein bisschen Zusammenhalt auf Abstand praktiziert werden konnte.

DT

 


Neuzugang im WSV!

 

Wir reiben uns die Augen und staunen. Ein nagelneuer Fillipi Einer im WSV Altwarmbüchen. Das neue Geschoss kommt in Zeiten des Individualsports nur recht. Wir sind gespannt auf den Namen und hoffen, dass wir es bald entsprechend würdigen können... Mit Taufe, Sekt und Gesang...

 

Wir danken allen die dieses Projekt begleitet haben und wünschen allen RuderInnen immer eine handbreit Wasser unterm Kiel.

04.01.2021 KML