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  • 08.01.22 Unser Weihnachtsgeschenk – der neue Rennzweier ist da!
  • 09.01.22 Neujahrssiebener

 


Neujahrssiebener – 9. Januar 2022

Flexibilität, Wetterfestigkeit und Spaß statt des traditionellen Neujahrsachter-Ruderns mit anschließendem Sektempfang, so lief das im Jahr zweieinhalb der Pandemie. Höchstens 10 Leute durften sich treffen, also war eine Alternativveranstaltung mit Getränk enund Häppchen im Boot (und notfalls einem letztes Glas im Steh’n vor oder in der Bootshalle) angedacht. Das lockte aber kaum jemanden hinter dem Ofen hervor bzw. in den angekündigten Regen hinaus, bis Arne rundappte, dass um 10.30 Uhr der Regen aufhört. Das stimmte leider nur unter der Terrasse vor’m Vereinshaus, drumherum regnete es Strippen. Neun Ruderwillige beschlossen: wir machen’s halt andersherum. Erst wurde Kaffee gekocht und der vom Treffen der Vereine übrig gebliebene Sekt zusammen mit dem vorsichtshalber mitgebrachten Proviant (Kuchen und herzhafte Häppchen) in heiterer Runde konsumiert. Dann kam Doro mit einem Topf Sauerkrautsuppe. Vor der Suppe musste was getan werden! Und der Regen ließ nach! Also: drei Spaziergängerinnen eine Runde um den See, sieben Rudernde in Moorwalzer und Beluga zwei Runden über den See, dann kam die heiße Suppe gerade recht, um dem wieder stärker einsetzenden Regen von drinnen zuzuschauen. Ein richtiges Neujahrsrudern – das Wetter hat ja Anfang Januar meistens eine Überraschung bereit. Alle, die dabei waren, hatten ihren Spaß.


Unser Weihnachtsgeschenk – der neue Rennzweier ist da!

Pünktlich vor Weihnachten war es soweit: am 20. Dezember wurde der neue leichte Rennzweier angeliefert. Es wurde dann doch Nachmittag, bis der Bootshänger der „ruderwerkstatt“ eintraf und sich eine erwartungsvolle kleine Rudergemeinde ans Auspacken machen konnte. Den ersten Schnitt in die Verpackung durfte die Ruderwartin machen. Danach waren die Fachleute an der Reihe, die Ausleger zu montieren und unter Odos Leitung die Dollen einzumessen. Die Finger wurden ordentlich steif dabei – es war bitterkalt. Das hinderte aber nicht daran, ab und zu verträumt und begeistert über das nagelneue, schnittige Boot zu streicheln. Leider war es dunkel geworden, bis alles soweit fertig war, dass man hätte rudern können. So wurde das noch namenlose Boot jungfräulich auf seinen Platz in der Bootshalle gelegt und die Neuerwerbung beim Anstoßen mit heißem Apfelpunsch gewürdigt.

Weihnachten und die Witterung (Eis auf dem See) verhinderten dann beinahe, dass das neue Schmuckstück noch im Jahr 2021 aufs Wasser kam. Nur beinahe! Sylvester weihten die Jugendtrainerinnen Michaela und Teresa den Zweier für „relative Leichtgewichte“  ein. 

Eine ganze Reihe Jugendliche und Erwachsene freuen sich darauf, dass es dann endlich mit regelmäßigem Rennzweier-Training losgehen kann, ohne Beeinträchtigung durch Wind, Wellen, Eis und Kälte. Und sie haben auch etwas dafür getan: die Spenden von Eltern und Aktiven aus dem Jugend- und Erwachsenenbereich, zusammen mit der Förderung durch die Sparkassen-Sportsfonds Hannover, haben es möglich gemacht, das neue Boot zu beschaffen. Allen Spenderinnen, Spendern und Fördernden noch einmal herzlichen Dank!

Nun muss noch ein Name gefunden werden. Aber das wird bis zur feierlichen Taufe, die für die Saisoneröffnung am 23. April angesetzt ist und hoffentlich wie geplant stattfinden kann, sicher gelingen.

DT 08.01.22