Aktuelles aus der Rudersparte - Berichte und Presseartikel:

Inhalt:

- FARICUP

- Quer durch Berlin

- Treffen der Vereine

- Strohauser Plate

- Weser Marathon

- Bootstaufe

- London - HORR

- DRC Indoor Rowing Cup

- HAZ, Neujahrsempfang


FARI CUP in Hamburg

 

Sonnenschein zum Saisonabschluss - Der WSV-Achter bleibt beim Fari-Cup in Hamburg erneut unter 30 Minuten auf den 7,5 Kilometern

 

Es ist November – endlich wieder Fari Zeit. Der Saisonabschluss für unseren Achter und damit auch die letzte große Ausfahrt vor dem Wintertraining. Erneut haben sich, zur 28. Auflage des Fari Cups, mehr als 1000 Ruderer auf den Weg nach Hamburg gemacht und ihre 4er, 6er und 8er zu Wasser gelassen. Und der WSV war auch wieder mit von der Partie - mit dem „Moorhammer“, der bei den Senioren meldete und damit im stärksten Wettbewerb. Doch dafür wieder als reine Vereinsmannschaft - im Gegensatz zu vielen anderen Teams, die als Renngemeinschaft antraten, zusammengesetzt aus starken Sportlern aus mehreren Clubs.

 

Zunächst erst einmal zum Regattaverlauf: Nach gut gelungenem Start – rechtzeitig zum Wettkampf kam die Sonne hervor, nachdem es zuvor stundenlang geregnet hatte - näherte sich der WSV in guter Geschwindigkeit der Außenalster. Auf dem Weg dorthin bekamen es die Männer aus Altwarmbüchen um Steuerfrau Teresa Mayr mit der „RG Allemannia/Allgemeiner Alster Club/Norddeutscher Ruderer-Bund“ zu tun. Einer erkennbar gut trainierten und hoch motivierten Mannschaft bestehend vor allem aus jungen Ruderern, die eine Minute später gestartet waren und den Vorsprung eingeholt hatten. Das Durchschnittsalter dieses Teams lag bei 19,5 Jahre, das des „Moorhammers“ bei gut 36 Jahren.

 

Dennoch:  das Boot musste sich sehr anstrengen, um am WSV vorbeizukommen. Lange Zeit und hunderte Meter kämpften beide Teams erbittert nebeneinander, es gab sogar eine heftige Riemen-Berührung auf der engen Fahrtstrecke. Die WSV Ruderer gaben einfach nicht auf. Und Cox Teresa steuerte ihre klare Linie konsequent weiter. Erst als eine Brücke kam, musste das Teams aus Altwarmbüchen sich geschlagen geben. Das Kommando lautete: Druck herausnehmen, damit die „RG Allemannia/Allgemeiner Alster Club/Norddeutscher Ruderer-Bund“ ihren Überholvorgang ohne weitere Gegenwehr beenden kann. Denn für zwei Boote nebeneinander war unter der Brücke einfach kein Platz. Der Klügere gibt bekanntlich ja nach und Sicherheit geht in solchen Situationen absolut vor.

 

Am Ende absolvierte der „Moorhammer“ die 7,5 Kilometer in achtbaren 29.31.5 min und damit deutlich unter 30 Minuten. Platz 9 von 11 Plätzen bei den Senioren (SM 8+), obwohl bei WSV gar kein Senior im Boot saß - sondern sieben Masters-Ruderer (alle älter als 27 Jahre) und ein A-Junior (18 Jahre). Die Regel lautet halt: wenn einer im Team unter 27 Jahren alt ist, muss die ganze Mannschaft bei den Senioren und damit in der stärksten Klasse antreten. Egal, dem Spaß des Teams tut diese starke Konkurrenz keinen Abbruch.

 

Für den WSV waren in diesem Jahr am Start: Hanno Homann, Leonard Schwarz, Rene Beele, Kai-Martin Lambrecht, Rückkehrer Dirk Schirmer, Tobis Grüßing, Hans-Peter Trojek, Odo Schmidt und Teresa Mayr als Steuerfrau.  

 

Durch die guten Beziehungen von Hanno konnte der WSV in diesem Jahr beim RV Wandsbek in aller Ruhe das Boot fertigmachen und auf kurzem Weg an den Start gehen. Ein Teil der Mannschaft übernachtete auch in Wandsbek und besuchte am Abend die Sieger-Ehrung und die Feier beim RC Favorite Hammonia. 

 

Durch die neue Organisation der Regatta war es dem „Moorhammer“ aus Zeitgründen leider nicht möglich, in die Innenalster einzufahren – zum Genießen wie in den Vorjahren. Das war bislang immer ein Höhepunkt nach dem Abschluss des Rennens. In diesem Jahr war die Regatta allerdings in zwei Läufe aufgeteilt, um die Wartezeiten am Wehr zur Hasenbergbrücke zu verkürzen. Da das WSV Team wegen der nächsten Rennen schnell zurück zum RV Wandsbek musste, blieb für die „Ehrenrunde“ am Springbrunnen in der Innenalster leider keine Zeit ... Entspannung gab es dann an Land mit einem heimischen Getränk, sponsored by Dirk und Herry.

 

Bis zum nächsten Mal, mit hoffentlich einigen 4ern vom WSV zum 29. Fari-Cup 2020.

KML

 


 

Eine Fahrt auf die Titelseite des DRV

 

Bei „Quer durch Berlin“ belegt der WSV-Vierer einen beachtlichen vierten Platz

 

 

 

Der “Moorhammer” des WSV hat es auf die Titelseite der Website des Deutschen Ruderverbands DRV geschafft – hier zu sehen:


https://www.rudern.de/news/2019/90-internationale-langstrecken-ruderregatta-quer-durch-berlin

 

Und zwar mit einem Bild des Altwarmbüchener Gig-Vierers bei einem der offensichtlich als ästhetisch eingeschätzten letzten Schlägen vor dem Ziel auf der Langstrecken-Regatta „Quer durch Berlin“.  Sportlich erreichte das WSV-Team Teresa Mayr (als Steuerfrau), Michel Bonnecke, Hans-Peter Trojek, Odo Schmidt und Leonard Schwarz einen beachtlichen vierten Platz von acht Teilnehmern in der offenen Klasse für Vereinsmannschaften. Die Zeit: 29:57:41 für sieben Kilometer und damit knapp unter den angestrebten 30 Minuten nach einer absolut konstanten und gleichmäßigen Fahrt ohne Einbrüche. Respekt, hieß es von vielen Seiten für das einzige der 126 gemeldeten Teams, das aus Hannover angereist war. Und das auch allein schon aufgrund der Alterspanne im Boot (18 bis 51 Jahre) die Blicke anderer Mannschaften auf sich zog.  

 

Dabei begann die heiße Phase vor dem Rennen mit einigen Schreckminuten: dem erfahrenen Schlagmann Michel Bonnecke entglitt direkt vor dem Ablegen die Gummi-Mutter an der Dolle. Sie fiel ins Wasser, so dass einige Minuten unklar war, ob das WSV-Team überhaupt würde starten können. Wegen der engen Taktung der vielen Starter war eine Rückkehr an Land und eine Reparatur nicht möglich. In der Gelassenheit des routinierten Wettkämpfers überbrückte Michel den Schaden durch eine an anderer Stelle im Boot ausgebaute Schraube, der Rest des Teams konzentrierte sich in angespannter Ruhe. Endlich: kurz vor dem Startsignal war das Boot wieder einsatzfähig. Langes Warmfahren entfiel zwar, es blieb keine Zeit mehr. Aber entscheidend in dem Augenblick nur: die Dolle hält – und das tat sie, bis zum Ende des Rennes. Trotz der immer wieder auf sie geworfenen skeptischen Blicke einiger im „Moorhammer“.

 

Im Rennen fuhr dann sehr schnell das 30 Sekunden später gestartete Boot vom Potsdamer Ruder-Club Germania auf die Altwarmbüchener auf. Die gleichmäßige Fahrt und der kontinuierliche Druck des WSV-Teams verhinderten aber lange Zeit das Überholen der sich selber lautstark anfeuernden Kontrahenten. Erst nach rund 3,5 km kam Potsdam vorbei, um am Ende auf Platz zwei des Rennes zu landen. Dann kam die große Stunde von Steuerfrau Teresa Mayr: plötzlich fand sich ihr Gig-Vierer in einer Traube von fünf Booten wieder. Der WSV war im konzentrieren Duell mit Potsdam selbst an gleich mehrere Boote herangefahren.

 

Überholen ist auf der Spree, die an einigen Stellen sehr eng und kurvenreich ist und viele Brücken aufweist, in jedem Fall ein Nervenkitzel. Und eine Kunst für sich. Teresa jedenfalls behielt die Übersicht und „peitschte“ ihre Männer auf einer kurzen Passage zwischen zwei Brücken auf volle Kraft, so dass der WSV gleichzeitig zwei Boote überholte. Und bis zur Ziellinie auch noch auf einen dritten Vierer auffuhr. Um auch dieses Überholmanöver erfolgreich abzuschließen, kam das Schild „Finish“ leider einige Meter zu früh. Aber die Szene „Boot an Boot“ lieferte schließlich das Foto für die Titelseite des DRV.

 

Endlich im Ziel. Völlig ausgepowert. Der „Moorhammer“ war mit einem Durchschnittsgewicht von rund 75 kg sehr leicht besetzt für das relativ schwere Gig-Boot aus Holz. Das Team trainiert im Regelfall in wesentlich leichteren und schnittigeren Renn-Booten. Und startet im Achter. Umso mehr genossen die fünf Athleten vor dem Wiederanlegen dann die Sonne an dem herrlichen Tag in der Hauptstadt, den Blick von der Spree auf das Bundes-Kanzleramt und das Haus der Kulturen der Welt. Und auch die Ansage des Wettkampf-Sprechers drang allmählich ins Bewusstsein vor: hatte der nicht den Endspurt des Bootes aus Altwarmbüchen anerkennend erwähnt? Und über die lange Anreise und Herkunft des Teams gesprochen? Muss wohl so gewesen sein … .

 

Platz vier von acht Startern im eigenen Rennen, 1:07:83 hinter dem Sieger. Auch unter Einbezug der anderen Wettbewerbe landete der WSV in der ersten Hälfte: von den 37 Gig-Vierern in der Senioren-Klasse (bis 27 Jahre) und den verschiedenen Masters-Klassen (Durchschnittsalter 27 Jahre oder mehr) erreichte das Team Platz 16. Am Start waren auch noch sieben Masters-Boote mit Ruderern, die erst in diesem Jahr angefangen haben. Auch sie bleiben alle hinter dem „Moorhammer“.

 

 

 

Die Durchschnittszeit der Altwarmbüchener auf 500-Meter lag bei 2:08:40. Und das GEGEN die – zugegebenermaßen leichte - Strömung der Spree. Der Sieger des Rennens, in dem der WSV antrat, war mit 2:03:05 unterwegs. Das schnellste Boot aller Gig –Vierer in allen Rennen an diesem Tag war ein Masters A-Boot, das aber bei den Senioren startete: 27:57:93 bzw. 1:59,85 auf 500 Meter. Eine Bombenzeit. Und doch war es der WSV, der es aufs Titelfoto schaffte. 

Unser Team in Berlin 2019 (v.l.): Michel Bonnecke, Hans-Peter Trojek, Teresa Mayr, Odo Schmidt, Leonard Schwarz

 

HPT


Treffen der Vereine

 

Das Treffen der Vereine ist mittlerweile eine feste Größe im Kalender unserer Rudersparte. Der Grundgedanke, sich miteinander zu treffen und sich auszutauschen ist seit Gründung der Rudersparte durch Bernhard Brand im WSV Altwarmbüchen nicht wegzudenken.

 

Seid einigen Jahren gibt es dieses Treffen und auch in diesem Jahr können die Ruderer vom Hannoverschen Ruderclub 1880, vom Deutschen Ruderclub 1884 und des WSV AWB auf einen wirklich tollen Tag zurück blicken. Besuch aus Bremen und Hamburg hatte sich angekündigt, da es hier eine Freundschaft über Wanderfahrten in Polen gibt...

 

Rudern, gemeinsames Grillen und Ruder-Talk stehen auf dem Programm. In diesem Jahr sogar mit Live Übertragung der Ruder Weltmeisterschaft von der Regattastrecke aus Linz Ottensheim, bei der alle gebannt dem Sieg des Deutschland Achters zusahen, als auch dem Ausnahmerennen im Einer durch Oliver Zeidler - der seit 17 Jahren den Titel wieder nach Deutschland holte.

 

Einen großen Dank an alle die geholfen haben, dass dieser Tag ein so gelungener wurde...

Bis nächstes Jahr, wenn es wieder heißt "Treffen der Vereine!" KML


Nach fünf Jahren wieder ein Sieg

 

Beim Leine-Head in Linden überzeugen alle drei Achter des WSV

 

Starker Auftritt des WSV Altwarmbüchen beim 24. „Head of the River Leine“ des RV Linden: Drei Achter am Start der Langstrecken-Regatta über knapp vier Kilometer Länge. Zwei Mixed-Masters-Boote (Frauen und Männer), die sich in ihren jeweiligen Altersklassen wacker schlugen und beachtliche Zeiten fuhren. Im letzten Rennen des Tages dann der überraschende Auftritt des Männer-B-Masters-Teams (Durchschnittsalter: mehr als 36 Jahre), das nach durchwachsener Vorbereitung am Ende im Rennen über sich hinauswuchs und einen alles andere als erwarteten Sieg einfuhr. Der WSV stellt damit nach fünf Jahren - damals Doppel-Sieg der Frauen und Männer jeweils bei den C-Masters - in Linden wieder eine Sieger-Mannschaft. Und entsprechend prächtig war die Stimmung.

 

Als erstes musste das Mixed-Team Moorgenrot ran in der Altersklasse C/D (mehr als 36 bzw 43 Jahre im Schnitt). Das Team um Steuerfrau Dagmar Thürmann gab alles und landete am Ende mit einer Zeit von 16:32 gegen starke Konkurrenz auf Platz drei. Für den WSV im Boot: Susanne Wolf, Svenja Langkeit, Anja Schubert, Maja-Jeanette Vainqueur, Walter Ost, Arne Bade, Torsten Drangmeister und Dirk Agena.

 

Das Team Königin Weichsel Achter (Mixed E + G/mehr als 55 bzw 65 Jahre) ging als Renngemeinschaft mit Ruderern aus Hamburger und Hannoveraner Vereinen an den Start. Steuermann: Lukasz Kaczmarek. Für die bestens eingeschworene Truppe stand das Event unter einem guten Stern. Bei herrlichem Wetter und mit bester Laune bestritt die Mannschaft das Rennen fast genauso, wie sie es sich vorgenommen hatte, und das auch noch mit anständiger Zeit: 16:46 min für die knapp 4 km. Team-Chef Klaus Gratz hätte es zwar gerne noch etwas dynamischer gehabt, jubelte am Ende aber selbst: Wir sind nicht letzter geworden! Platz vier von fünf Achtern für Dorothee Gratz, Gisela Weber, Bernadette Zettelmann, Annette Staufelbiel-Deicke, Klaus Gratz, Regina Zwirner, Thomas Kosinski und Gerd Weingardt.

 

Zum Schluss dann der Achter Malleus E Pallude, der Hammer aus dem Moor. In den stärksten Lauf des Tages gesetzt -  direkt vor den Booten der sogenannten Senioren (bis 27 Jahre) startend, darunter der Bundesliga-Achter des Hannoverschen Ruderclubs, der am Ende in 12:20 die mit Abstand stärkste Zeit fuhr - war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis das Team des WSV überholt und dann vielleicht einfach durchgereicht würde. Weit gefehlt!  Es kam genau anders herum: der WSV trat die Flucht nach vorne an und gab sofort Voll-Gas. Dadurch hielt er die starken jüngeren Boote hinter sich bis zum Schluss auf Distanz, und beim Einbiegen in die Zielgerade lag er - fürs Team selbst überraschend- nur noch knapp hinter dem 30 Sekunden vorher gestarteten und stark eingeschätzten Mixed-Masters A/B (Durchschnittsalter mehr als 27 bzw. 36 Jahre) des Deutschen Ruder-Clubs. In einem fulminanten Schluss-Spurt ging Malleus E Pallude sogar noch vorbei und hatte am Ende eine halbe Bootslänge Vorsprung. 13:27, Platz eins bei den Männer Masters B! Und mehr noch: das Team hielt eine Serie am Leben - zum fünften Mal in Folge wurde die erste Mannschaft beim Leine-Head nicht überholt. Im Boot diesmal: Cox Udo Kordex, Odo Schmidt, Hans-Peter Trojek, Tobias Grüssing, Kai-Martin Lambrecht, Jürgen Podhajecky, René Beele, Lukasz Kaczmarek und Hanno Homann. 

 

Auch das Gesamtergebnis, in dem die unterschiedlichen Altersklassen mit unterschiedlichen Zeithandikaps belohnt bzw. bestraft werden, um am Ende ein vergleichbares Resultat für alle zu haben, kann sich sehen lassen: Von 46 Teilnehmern kam der

 

Königin Weichsel Achter auf Platz 21 (16:46,6 min/nach Handikapkorrektur 19:21,6). 

 

Moorgenrot war zwar schneller auf dem Wasser mit 16:32.2, landete aber nach Korrektur auf Platz 39 mit errechneten 20:22,2.

 

Und Malleus E Pallude fand sich auf Platz 19 wider, nach gefahrenen 13:37:8 in errechneten 19:12:6.

 

HPT

 

 


Derby „Rund um die Strohauser Plate“ 2019

 

Der Begriff Derby (häufig auch Lokalderby) bezeichnet eine Austragung im Mannschaftssport, bei der zwei meist rivalisierende Sportvereine einer Region aufeinandertreffen. Ein solches fand am Samstag, den 15. Juni 2019 auf der Weser bei Nordenham beim Rennen „Rund um die Strohauser Plate“ im Rudern statt zwischen dem Hildesheimer Ruderverein und dem WSV Altwarmbüchen.

 

Die Strohauser Plate ist eine Insel südlich, also stromaufwärts von Nordenham schon in der breiten Wesermündung. Es herrschen maritime Verhältnisse. Frachtschiffe, Ozeandampfer, Tanker schmeißen Wellenberge. Baken, Tonnen für den Schifffahrtskurs sind im Wege. Tiede, Wind und Wellen sind zu bewältigen. Über 26 km geht das Rennen. 10 Mannschaften stellten sich dieser Herausforderung. Gestartet wird in Vierern mit einem Schuss, den der Vereinsvorsitzende des Nordenhamer Rudervereins NRC (Niemand rudert cooler) abgibt.

 

Bei den Verhältnissen auf der Weser sind die 10 Boote nicht in eine Reihe zu bringen. Kenner halten sich deswegen weit mitten in der Weser in der Strömung immer startbereit. Das hat den Nachteil, dass es dann schon einmal den Befehl gibt, rückwärts zu rudern. Die Hildesheimer kannten sich aus. Sie waren schon beim Einsetzen an den Altwarmbüchenern vorbei vor diesen auf dem Wasser und nunmehr im Rückwärtsgang auch schneller. Ein Gewusel von mehreren Booten zur besten Startposition wurde von den Altwarmbüchener cool ignoriert. Der Vereinsvorsitzende des NRC hatte nur einen Schuss und der erfolgte, als er die Pistole in die Hand nahm. Es ging los und die langsamen Altwarmbüchener lagen 40 m vorne.

 

Das lassen sich Hildesheimer Ruderer nicht bieten. Eine Aufholjagd ging los. Obwohl im Altwarmbüchener Ruderboot kräftig und fehlerfrei auf optimalen Kurs gerudert wurde, näherte sich unaufhaltsam das Hildesheimer Boot. Nach etwa 3 km waren die Altwarmbüchener eingeholt. Seite an Seite wurde verbissen gekämpft. Die Skulls, Hackebeile genannt, schlugen in der welligen Weser aneinander. Die Hildesheimer Steuerfrau war rennerfahren, schenkt dem Gegner nichts, hatte alle Tricks drauf. Als die Küstenwache vorbeifuhr und dicke Wellenberge machte, lenkte sie ihr Boot genau in den Wellenschatten, eine Meisterleistung. Das brachte weitere 50 m ein, die die Hildesheimer siegesbewusst erruderten, um so mit Vorteil in die Enge bei Km 7 zwischen dem Weserufer und der Strohauser Plate einzufahren. Da war bis zur Wende an der Inselspitze bei Km 14 nichts mehr zu machen, zumal die Altwarmbüchener dort auch noch den Steuermann gegen den Schlagmann auswechselten. Der Vorsprung der Hildesheimer war danach über 100 m.

 

Aber mit frischem Schlagmann und gewieften neuen Steuermann kam Druck auf im Altwarmbüchener Boot. Und Erfolg beseelt, ungeahnte Kräfte werden mobilisiert. Im anderen Boot sieht man, das der Abstand kleiner wird, Zweifel kommen auf. Hält das 12 km? Die rennerfahrene Steuerfrau hielt sich in die Strommitte. Nur, die Tide war noch nicht richtig umgeschlagen. Diese beiden Spitzenboote waren schneller als erwartet. Und nach etwa 2 km Aufholjagd lagen die beiden Boote wieder nebeneinander. Seite an Seite wurde erneut verbissen gekämpft, obwohl alles wehtat. Das Wasser war inzwischen sehr unruhig, die Sicht eingeschränkt, das Wetter war umgeschlagen. Im Altwarmbüchener Boot herrschte Fröhlichkeit, man hatte Schwung, ließ das Boot gleiten, ruderte nachhaltig. Auf der anderen Seite erfolgten immer wieder Druckspurts – vergeblich. Das Altwarmbüchener Boot passierte. Der mentale Einbruch bei den Hildesheimern war erschreckend. Am Ende hatten sie 6 Minuten verloren auf dem Rest der Strecke, etwa 6 km. Altwarmbüchen brauchte 1 Stunde 56 Minuten, Hildesheim über 2 Stunden.

 

Die Altwarmbüchener Damenmannschaft bekam auch einen Pokal, weil sie die beste Frauenmannschaft war. Stolz waren wir Ruderer auf diese Truppe, weil sie mit 2 Stunden 11 Minuten sogar schneller waren als manche Herrenmannschaft. Der Ruf der Altwarmbüchener Ruderei in Nordenham ist nunmehr legendär! Und auch in Hildesheim hat man Respekt vorm Altwarmbüchener See, der ja lächerlich kurz zu rudern ist, 1,25 km.

 

Dabei waren Stf. Gabi Bonnecke, Regina Podhajecky, Daria Krupka, Inka Hitzwebel, Nicole Kuhlmann und Stm./Schlagmann Claas Ulrich/Jürgen Podhajecky, Kai-Martin Lambrecht, Tobias Grüßing, Klaus F. Gratz.

 

Es grüßt der Wanderruderwart

Klaus

 


Weser Marathon 2019 - Von Bad Sooden-Allendorf nach Hameln...

Und hier der Bericht einer "Mittäterin"...:

 

Eine Woche sonnige warme Frühlingstage, noch eine Woche sonnige warme Frühlingstage, dazwischen übers Wochenende drei Tage Wintereinbruch – prima, sagte sich Alois, und fand 20 Mitstreiter für www.survivaltraining/WerraWeserWellness/April2019. Während der Anfahrt Freitagmorgen durch das nordhessische Bergland ließen die Schneeschauer draußen im geheizten Auto ein paar Zweifel aufkommen, ob man das alles wirklich wollen würde, aber dann stand man schon vor der wie immer geschlossenen WC-Anlage an der Schleuse in Bad Sooden-Allendorf, Klaus fuhr den Blauen Bus mit drei Vierern und dem Moorwalzer drauf vor und drängte auf zügiges Abladen  - der Hänger musste noch ans Tagesziel Hann.Münden, bevor es losging.

 

Soo schlimm war es dann am ersten Tag bei den 41 Werra-Kilometern gar nicht – nur vereinzelte Schneeflocken, während die Boote die gelegentlichen kleinen Stromschnellen der Werra passierten; durch den gut gefüllten Flutgraben schossen alle vier Boote ohne Probleme, es musste auch nicht wie im Vorjahr an der seit Jahren stillgelegten Schleuse am „Letzten Heller“ aufgeladen werden, denn die Anlandestelle neben der Turbine am Wehr in Hann.Münden hatte bei der morgendlichen Inspektion benutzbar ausgesehen. Es war eben nur kalt, sehr kalt, was besonders die Steuerleute zu spüren bekamen. Da halfen irgendwann auch die zahlreichen Bekleidungsschichten nicht mehr. Merkposten: beim nächsten Mal kommen Wollschals auf die Packliste.

 

Im traditionellen Übernachtungsquartier „Zur Brücke“ in Lippoldshausen zeigten sich die ersten Auswirkungen des Spezialcharakters der diesjährigen Wesertour: neben dem schon lange beliebten alkoholfreien Weißbier machte ein neues Getränk dem abendlichen Bier und dem morgendlichen Kaffee Konkurrenz: Pfefferminztee.

 

 

Am Samstagmorgen bot der Blick aus dem Fenster den Anblick verschneiter Dächer. Graue Wolken hingen über der Weser, als 21 vermummte und schwer bepackte Rudergestalten über das Gitter am Turbinengelände kletterten (erfreulicherweise fand sich auf dem Areal eine Leiter, so dass nur die ersten das Eisengeländer ganz aus eigener Kraft überwinden mussten – das Durchschnittsalter dieser Abenteuerrudertruppe dürfte deutlich über 60 gelegen haben) und sich daran machten, die im feuchten Gras lagernden, vom nächtlichen Schnee pitschnassen Boote startklar zu machen. Zu einem Survivaltraining gehört auch Tierwelt: misstrauisch und wachsam beobachtete ein Schwan das Treiben, das sich da in nächster Nähe seines normalerweise wohl beschaulich und ungestört liegenden Nestes abspielte, während seine Lebensgefährtin neben ihm ruhte. Jedenfalls gehen wir, gelenkt von traditionellen Rollenbildern im Kopf, davon aus, dass da Vater Schwan Mutter Schwan bewachte.

 

Dann blies der Wind den Steuerleuten den Schnee waagerecht in Gesicht. Sie bekamen alle eine gleichmäßig rote Gesichtsfarbe – sofern man vom Gesicht zwischen Kapuzen, Mützen und hochgezogenen Kragen überhaupt noch etwas erkennen konnte. Die Wettervorhersage hatte von Schauern gesprochen, aber die Realität war doch eher eine ganze Weile Dauerschneefall.

 

 

Anschließend auch mal ein bisschen Hagel dabei. In Oberweser-Oedelsheim, ein paar Kilometer vor der eigentlich geplanten ersten Anlege- und Wechselstelle (Ablösung zwischen Ruderern und Steuerern und Ruderern und Autofahrern) stand der Landdienst:  kein Steg in Gieselwerder; hier Anlegen an der Uferbefestigung neben der Fähre. Auf dem glitschigen Ufer gab es dann wieder die eine oder andere kleine Rutschpartie. Kannten wir schon vom Vortag am Letzten Heller beim Wiedereinsetzen der Boote. Ruderbekleidung nach so einem Survival-Wochenende zeigt Erdspuren.

 

 

Morgendliche Aktivität auf dem Wasser bei kalter, feuchter Witterung lässt WC-Anlagen  zu besonders beliebten Ressourcen, ja manchmal zu geradezu ersehnten Orten werden. (Das kann selbst für einsam in der Gegend liegende Stege kurz vor dem Etappenziel gelten, wenn man den Fehler gemacht hat, Wasser im Sturztrunk in sich hineinzukippen.) Oedelsheim hat eine freundliche Gastwirtschaft, gut geheizt, und die dort versammelte Gesellschaft einer Familienfeier fragte sich (und uns), in welcher Verfassung man sein müsse, um bei solchem Wetter an einem Samstagmorgen zu sagen: au ja, jetzt bleibe ich nicht gemütlich im Warmen, sondern gehe in einem Ruderboot aufs Wasser. Die Antwort ist: man muss zwanzig andere Verrückte um sich haben, die das genauso machen.

 

 

Bei der Durchfahrt durch Karlshafen riefen wir den Leuten auf der Schiffssauna zu, dass wir auch bald kommen, nahmen zur Kenntnis, dass mit einer gewaltigen Baustelle im Fluss die Brücke über die Weser erneuert wird und warfen einen Blick auf die Schleuse, durch die Sportboote ab Mai in das reaktivierte Hafenbecken der Stadt fahren sollen. (Die Stege im Becken sehen allerdings ruderboot-ungeeignet aus, auch wenn man Vierer wohl durch die Schleuse bekäme.) Dann kam uns doch glatt ein Motorboot entgegen (und machte so eine Welle, dass ein Boot sogar Wasser übernahm) – wir hatten gedacht, jedenfalls vor denen angesichts der Witterung sicher zu sein. Abgesehen von einem Begleitboot für das Rudertraining zweier Holzmindener Vierer am nächsten Tag blieb das aber auch das einzige Motorboot.

 

Der Steg des Kanuclubs in Beverungen bot Gelegenheit, das Anlegen im Neerstrom in Theorie und Praxis durchzunehmen (Klaus erläuterte und Jürgen zeigte ein Sahnestückchen von Anlegemanöver); die Pension Fuhrhop in Bad Karlshafen nahm das ganze nasse, verfrorene Rudertrüppchen freundlich auf, und dann gab es je nach Geschmack Erholung und Erwärmung in Solebad und Sauna der Therme (Dopingmittel: Zitronenaufguss mit Biss in ein Zitronenstück oder Apfel-Rahm-Kuchen) oder beim Kartenspielen im Salon der Pension (Dopingmittel: Alkohol in Flaschen und in Schokolade).  Ein kurzer Spaziergang durch leichten Nieselregen führte schließlich zum Abendessen in den Hessischen Hof.

 

 

Das Frühstücksbüffet am nächsten Morgen war noch einmal ein lukullischer Höhepunkt (vom Apfelgelee hatte Klaus schon im letzten Jahr geschwärmt, diesmal gab’s außerdem Apfel-Aprikose), bevor es auf die harte Sonntagsetappe ging – 82 Kilometer bis zum Ziel in Hameln. Die Sonne strahlte durch die Kälte, während wir das Wasser in Form von Eiszapfen aus den im triefendnassen Gras liegenden Booten brachen; mit Sonne ging es auf’s Wasser, aber dann kamen Wolken auf, der Wind legte zu, blies stetig aus der falschen Richtung und fegte in Böen in die Rücken der Ruderer und den Steuerleuten ins Gesicht. Dauertests ergaben, dass am Steuer zwar bei Kälte und Regen nach spätestens 15 km gefroren wird, aber auch nach über 20 km die vermummten Wesen im Heck noch nicht so festgefroren sind, dass man sie mit dem Meißel aus dem Boot stemmen muss; es reichen die praktischen Bänder an den Rettungswesten der Segler, die, über sämtliche anderen Klamotten gezogen, den Menschen am Steuer bis auf ziehende Armbewegungen restlos unbeweglich machen, aber im Falle des Rauskippens aus dem Boot wenigstens den Hauch einer Hoffnung geben, nicht sofort wie ein Stein unterzugehen – an diesen Bändern kann man seinen Steuermann oder seine Steuerfrau nach 22 km noch aus dem Boot ziehen. Bei der Ankunft in Hameln wurde es bewiesen. Da hatten die Bootsbesatzungen seit Bodenwerder sanften Dauerregen hinter sich und waren geradezu dankbar dafür im Vergleich zum konstanten Gegenwind auf langen, geraden Kilometern zuvor.

 

 

Der Moorwalzer, auf seiner Weser-Erstlingstour, wurde mit besonderer Vorsicht an Herbert, dem Ponton in Emmertal-Kirchohsen, vorbeigefahren – wir wissen ja, dass Herbert jungfräuliche WSV-Ruderboote anlockt und verschlingen will. Als wir vorbei waren, haben wir ihm die Zunge rausgestreckt und ihn von Beluga gegrüßt. Moorwalzer hat sich übrigens gut bewährt – angenehm zu fahren auf einer Langstreckenfahrt und viel Stauraum für Wanderfahrtgepäck oder Survivalausrüstung.

 

 

In Hameln wurden die Boote dann sogar noch mit dem Schlauch innen und außen abgespritzt (was angesichts der allgegenwärtigen Feuchtigkeit geradezu überobligatorisch war) und geputzt; trocknen war allerdings unmöglich. Alle waren glücklich, als auch das letzte Boot angelandet war – es hatte einen besonderen Härtetest hinter sich, weil der vierte Ruderer, der eigentlich ab Bodenwerder die Mannschaft verstärken sollte, vorwitzig schon in den zuvor vorbeikommenden Vierer eingestiegen war. Und alle waren in einer Verfassung, dass nur noch an warme, trockene Sachen und eine geheizte Stube gedacht wurde und nicht an ein Gruppenfoto.

 

 

Zum Abschluss wurde wie immer in der Tünderschen Warte gegessen; mehrere „Tündern Spezial“ fanden ihre Abnehmer. Angestoßen wurde nicht nur auf eine gelungene Langstreckenfahrt, sondern vor allem auf Hanna – Jörn war den ganzen Tag lang nicht erreichbar gewesen und erfuhr so erst jetzt von der Geburt seines sechsten Enkelkinds.

 

 


 

Bootstaufe zur Saisoneröffnung 2019. Ein neues Boot für die WSV Ruderbootsflotte:

 

AWB 06.04.2019. DEr WSV Altwarmbüchen darf ein weiteres Boot sein Eigen nennen. Die Ruderer begrüßten im Rahmen der Saisoneröffnung Ihr neues Boot der Firma Baumgarten am Revier Altwarmbüchener See. Erika Peker hatte die Ehre und taufte das Boot auf den Namen "Moorwalzer" (im 3/4 Takt...). Bei dem Boot handelt es sich um einen gesteuerten 3er / ungesteuerten 4er. Es wird den Bootspark gerade im Breitensport sinnhaft vervollständigen. Neben den 4ern und 3ern schließt dieses Boot eine Lücke "zwischen den Größen". So haben wir mehr Flexibilität bei der Besetzung von Wanderfahrten.

 

Lieber Moorwalzer!

Wir wünschen Dir immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!.

KML

 

 


Der Altwarmbüchener "Moorhammer" in London - guter Auftritt beim traditionellen Achterrennen "Head of the River"

 

London 30.03.2019. Strahlender Sonnenschein für den "HORR" - Head of the River Thames, das traditionelle Achterrennen auf dem Themse-Abschnitt, auf dem auch Oxford und Cambridge gegeneinander antreten. Der WSV war nach 19 Jahren wieder dabei am "Boats Race" Wochenende und „better than ever“: Platz 213 von 301 Teilnehmern insgesamt, Platz 18 von 21 Mannschaften aus „Overseas“, also von jenseits des Ärmelkanals, 6,8 km (4 miles 374 yards) in 20:48:2 Minuten, und der Kommentator auf der Terrasse vom ausrichtenden Ruderclub mit den Worten „Number 243. This is the boat from Altwarmbuken. They are from Hannover. They had a very nice trip down.“  

Oh ja! Die acht Ruderer waren an ihr Limit gegangen und sehr zufrieden mit ihrem Rennen und dem Ergebnis in einem hochkarätigem Umfeld. Dass von den Overseas-Booten das chinesische Nationalteam gewonnen hatte, konnte niemanden im „Moorhammer“ anfechten. Cox Teresa am Steuer traf souverän die Strömung und kämpfte den Weg frei für ihr Boot beim Überholen. Alle technischen Probleme waren am Abend vorher gelöst worden - Mindener Ruderkameraden liehen ihren Ersatzakku aus, so dass die Sprechanlage funktionierte und die Steuerfrau zu hören war. Der morgendliche Alptraum - der achte Ruderer, der am Vorabend spät anreisen sollte, war nicht da - löste sich in Erleichterung auf: er hatte im Eurostar festgesteckt, der wegen eines auf den Schienen rumturnenden Mannes gestoppt werden musste, und als er gegen zwei Uhr nachts vor der Unterkunft stand, hörte ihn niemand klingeln. Nach drei Stunden Schlaf in einem Hotel ins Boot - das gab das Extra-Adrenalin für ein großes Rennen. Ohnehin: die Aufregung gehört dazu. Das Gewusel beim gleichzeitigen Zu-Wasser-Bringen von hunderten von Booten, schon unter dem Jubel zahlreicher Zuschauer, das lange Warten vor dem Start in Gruppen von je 50 hintereinander aufgereihten Achtern, die Position gegen den Strom haltend, während die Sonne einen ausdörrt; dann endlich 50 Boote, die auf ein Kommando wenden und eins nach dem andern in 10 Sekunden Abständen starten - die riesige Aufregung, die sich seit dem Abladen des Bootes am Nachmittag zuvor bis zum Mittag des 29. März gesteigert hatte, kann sich endlich in Ruderschlägen entladen. Chiswick Bridge im Rücken, unter Barnes Bridge und Hammersmith Bridge hindurch, und kurz vor Putney Bridge (gerudert wird im Gezeitengewässer stromab mit der Ebbe) ist es unter dem Applaus von zahlreichen Zuschauern geschafft. Müdigkeit, Durst und Hunger sind da und zugleich nicht spürbar. Der Sonnenbrand im Gesicht dafür umso mehr. Die abendlichen Fish and Chips (und die Pints) sind wohlverdient, am nächsten Tag gibt es noch ein bisschen Sightseeing in London - es wird noch einige Zeit dauern, bis all die aufregenden Eindrücke verarbeitet sind. Einmal im Leben - mindestens - wünscht man jedem Ruderer die besondere Erfahrung dieses Rennens.  DT

DRC ERGOCUP HANNOVER 2019:

 

Auch in diesem Jahr ist unsere Jugendabteilung beim DRC ERGOCUP HANNOVER wieder mit dabei gewesen. Gleich drei Platzierungen hatten unsere Schützlinge im Gepäck. 

 

Leander Winkler konnte sich mit einer Zeit von 4:11,7 im Rennen 8 (Jungen 13 Lgw.) behaupten und den ersten Platz belegen. Pius Pfeil belegte in einer Zeit von 3:59,5 den zweiten Platz bei den "Jungen 13". Und Hans-Peter Trojek, der als einziger Mastersruderer an den Start ging, belegte den 3 Platz im Rennen 30 (Master Männer C/D) mit einer Zeit von 03:22,0!

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger und viel Erfolg für die neue Saison!


Eislage in Altwarmbüchen!

 

Seit einigen Tagen blicken wir wieder auf eine Eislandschaft. Es ist wieder Ergo Zeit und so schuften wir im Kraftraum, damit wir fit bleiben, bis das Eis endlich weg ist... 26.01.2019


HAZ, 24.01.2019